
Das Duo Dietze/Lucaciu arbeitet in einem kontinuierlichen, nie abgeschlossenen Prozess an einer neuen offenen Form. Im Zentrum steht das fortlaufende Arbeiten: das Machen, das anschließende Reflektieren, das Neu-Erschließen von Zusammenhängen und das Formulieren einer eigenen Sprache. Der Umgang mit dem Jetzt, das Komponieren in Echtzeit sowie die Improvisation als Technologie und als prozessuales Verfahren zeichnen die Arbeit des Duos aus. Sie kritisieren das Marketingkonzept, ein „fertiges“ Produkt verkaufen zu wollen. Stattdessen verkaufen sie ihre Arbeit als Prozess. Dabei geht es um das Ausloten von Grenzen, darum, das eigene Maximum zu geben und immer wieder neu zu fragen: Was ist möglich?